Glossar

Administrator
Ein Administrator ist ein Systembenutzer mit Privilegien. In easescreen E-Sign als Administratoren angelegte Benutzer haben alleinig das Recht, Ressourcen, Boards, Benutzer und globale Systemeinstellungen zu verwalten (z.B.: Ein Administrator kann eine neue Ressource anlegen, wogegen einem "einfachen" Benutzer diese Möglichkeit verwehrt bleibt). In jedem E-Sign-System gibt es zumindest einen Administrator. Es können aber beliebig viele Administratoren angelegt werden.

Alpha-Blending
α-Blending ist eine Technik in der verschiedene Bilder zu einem Gesamtbild überlagert werden, wobei neben den Farbinformationen auch der α-Kanal berücksichtigt wird.

Alpha-Kanal
Der α-Kanal gibt die Transparenz (in digitalen Anwendungen oftmals reduziert auf die Helligkeit) respektive die Opazität (in digitalen Anwendungen oftmals reduziert auf Dunkelheit) von (vor der Bildverschmelzung) allen "darüberliegenden" Bildpunkten (=Pixeln) an.
easescreen verarbeitet diese, zusätzlich zu den Farbwerten, als α-Maske angegebene(n) Information(en), für jedes einzelne Anzeige-Pixel. In der Regel werden alle Transparenzinformationen (wie auch die Farbinformationen) für jeden Bildpunkt (Pixel) von (vor der Zusammenführung) "aufeinander liegenden" Bildern aufsummiert, um dann die "vom Betrachter erwartete" Ansicht ("gewöhnliche Transparenz") darzustellen. Zusätzlich kann der Anwender im Screen-Manager weitere Einflüsse, wie zum Beispiel Invertierung der Alpha-Maske oder Farb-Subtraktion, vornehmen.

Alpha-Maske
Bei einer Maske handelt es sich um eine "Schablone" und somit um einen oder mehrere zusammenhängende Pixelbereiche beliebiger Formen. Gibt die Schablone an, auf welche Teile des Bildes der Alpha-Kanal anzuwenden ist, dann spricht man von einer Alpha-Maske. Somit gibt die α-Maske den Grad und die Lokalität von Transparenzen vor.
Invertiert man die Alpha-Maske - dann wird der Alpha-Kanal "umgekehrt" (=1-α, wobei Alpha-Werte immer zwischen Null und Eins liegen). Durchlässige Bereiche werden dann opaker und undurchsichtige Stellen durchsichtig.

Anzeige
Mit "Anzeige" bezeichnen wir bei easescreen jeweils eine Bilddarstellungseinheit, deren Darstellungsablauf sich auf die Kalendereinträge am zuständigen POV, welche mit dem Screen-Manager erstellt wurden, beruht.
Eine Anzeige kann aus nur einem einzigen handelsüblichen Bildschirm oder einem beliebigen public display, so z. B. einer Video-Wall oder einem Kiosk mit Touchscreen bestehen. Es können aber auch mehrere Bildschirme gleichzeitig ein zusammenhängendes Bild darstellen, um dann als Gesamteinheit eine Anzeige, z.B. eine Collage, zu bilden. Eine Anzeige wird immer von einem POV mit Multimediadaten gespeist. Generell kann ein POV mit allen handelsüblichen Ausgabegeräten kombiniert werden. Allerdings empfehlen wir die Verwendung bestimmter bereits getesteter Modelle, für die dann auch schon die von uns vorgefertigten Konfigurationsdaten vorliegen. Ferner wollen wir an dieser Stelle auch auf die von uns gefertigten Player, die speziell für den Einsatz der easescreen Software gebaut werden, verweisen.
Ein POV kann natürlich auch mehrere Anzeigen bedienen. Zusätzlich kann eine Anzeige auch die Wiedergabe von Tonmaterial beinhalten.

ASCII
Der American Standard Code for Information Interchange (ASCII) definiert 128 Schriftzeichen.

AVI
Audio Video Interleave (AVI) ist ein von Microsoft definiertes Video-Format. Audio Video Interleave bedeutet, dass Audio- und Videodaten ineinander verzahnt, also "interleaved" abgespeichert werden.

BMP
Die Dateiendung .bmp steht für Bitmap. Ganz selten werden diese device-independent bitmap genannt und als *.dib Dateien abgespeichert. Bei diesen Files handelt es sich um Bilder, die als ein zweidimensionales Rastergrafikformat abgespeichert werden.

BrightSign-Server
easescreen kann (ab Version 7.3) Player der Firma BrightSign bedienen. Vorausgesetzt wird hierbei dass ein dazugehöriger easescreen BrightSign-Server im Netzwerk integriert ist.

Browser
Ein Browser, oft auch Web-Browser genannt, ist ein Programm, mit dem man Seiten (z.B. des World-Wide-Web) betrachten - und bei interaktiven Seiten auch Aktionen vornehmen - kann. Der weltweit am meisten benutzte Browser heißt Internet Explorer (abgekürzt: IE). Der Zugriff auf das Web-Interface von easescreen funktioniert mittels eines Browsers.

BSS
Siehe BrightSign-Server.

Buchung
Die Buchung resultiert aus dem Vorgang des Buchens. In easescreen E-Sign bedeutet eine Buchung vornehmen, für einen ausgewählten Kunden, einer bestimmten Ressource ein konkretes Ereignis für einen minutengenauen festgelegten Zeitraum zuzuweisen (z.B.: Die Desktopmanagerin einer Volkshochschule bucht den Seminarraum B für die zweite Einheit des Kurses "Französisch für Fortgeschrittene" von 17:10 bis 19:50 am Donnerstag, den 16. Februar 2012).

Cache
Cache ist die englische Bezeichnung für Zwischenspeicher. Um die Ladezeiten zu verkürzen, wird beim Aufbau von Web-Seiten oftmals auf zwischengespeicherte Kopien zurückgegriffen. Je nach Implementierung kann dies allerdings dazu führen, dass die frisch geladenen Seiten nicht immer am aktuellsten Stand sind. In easescreen können Sie Einfluss auf das Ladeverhalten von Web-Seiten nehmen.

case-sensitive
Als case-sensitive bezeichnet man ein System, wenn dieses "schreibungsabhängig" ist. easescreen ist bei der Anmeldung case-sensitive. Es wird nämlich zwischen Majuskeln und Minuskeln unterschieden.

CCCP
Beim Combined Community Codec Pack (CCCP) handelt es sich um ein spezielles Codecpack eines Drittanbieters.
Da CCCP die wichtigsten Audio- und Video-Codecs beinhaltet, wird CCCP gerne auf POV-Clients eingesetzt.

CFG
CFG ist ein spezieller easescreen-Dateityp der Client-Konfigurationen beinhaltet.

CHM
CHM steht für Compressed HTML Help. Es handelt sich hierbei um ein Dateiformat der Firma Microsoft für Helpfiles. Die Hilfe des Screen-Managers liegt auch in diesem vielseitig verwendeten und somit sehr bekannten Format vor. Zur CHM-Datei gehört ein sogenannte CHW (Content) Datei.

Codecs
Ein Codec gibt an, wie Daten oder Signale digital kodiert und dekodiert werden. Für Multimediainhalte gibt es sehr viele unterschiedliche Codecs (DIVX, XVID, FFDShow, MPEG2, DVobSub, OGG Vorbis, AC3 und viele viele mehr). Beachten Sie, dass an jedem POV-PC zumindest die passenden Dekoder jeglicher zur Anzeige zu bringenden Multimedia-Dateien verfügbar sein müssen, damit die Darstellung der einzelnen Dateien einwandfrei funktionieren kann.

Collage
Im Digital Signage Bereich spricht man von einer Collage, wenn mehrere Monitore nebeneinander in der vom Kunden gewünschten Anordnung (z.B. stufenförmig in einer Rolltreppe) montiert sind und die anzuzeigenden Inhalte mittels der provisionierten Digital Signage Verwaltungssoftware über das gesamte Monitorensemble (=Collage) gesteuert werden können.

COM-Port
Bei Com-Ports handelt es sich um serielle (bidirektionale) Schnittstellen IBM-kompatibler Computer. Obwohl es sich hierbei um eine alte Spezifikation handelt, werden immer noch moderne Geräte (Monitore, Motoren, Temperaturmessgeräte, ...) mit COM-Anschlüssen ausgeliefert. easescreen kann auch über diese Schnittstelle einerseits Daten von diesen Geräten erhalten und andererseits über das Kabel der seriellen Schnittstelle das Gerät steuern (z. B. Ein-Ausschalten, Motorgeschwindigkeit einstellen, ...).

Content
In easescreen bezeichnen wir mit Content alle möglichen Medieninhalte, die mittels eines Ereignisses an einem POV abgespielt werden können. Content umfasst also alle Arten von Ton, Bilder und bewegtem Bildmaterial, sprich jeglichen Multimediacontent, der am POV dargestellt werden kann.

CSS
Das Akronym CSS steht für die in Webseiten sehr verbreiteten Cascading Style Sheets. Wir setzen CSS gerne ein, um die Positionen und Formatierungen von Inhalten in Templates für E-Sign Türschilder und Übersichtsboards im Vorhinein strukturiert festzulegen. Dazu werden, vorzugsweise in einer separaten Datei, die einzelnen zu formatierenden Elemente als Klassen mit ihren Darstellungseigenschaften (Grösse, Farbe, ...) festgehalten.

CSV
Character separated values (manchmal auch Comma separated values) Dateien haben oftmals die Dateiendung csv.
In einer solchen Datei werden pro Zeile Datensätze (z.B. Kundenadressen) hinterlegt.
Jedes Element wird durch ein bestimmtes Seperatorzeichen (oftmals ein Komma) vom nächsten getrennt.
Beispiel:
Maier, Grossgasse, 4
Huber, Unterbachstrasse,7
....
In easescreen können die Inhalte für ein Daten-Quelle -Ereignis aus einer solchen Datei ausgelesen werden.
Bearbeiten kann man eine CSV-Datei mit einem einfachen Texteditor, so z.B. mit Notepad. Noch leichter gestaltet sich die Erstellung von CSV-Dateien mit einem Tabellenkalkulationsprogramm, z.B. Excel.

DCR
DCR steht für das Dateiformat für von Adobe Director erstellten Files.
Oftmals handelt es sich hierbei um anspruchsvolle komplexe Multimedia-Präsentationen. Nebst einer Fülle an audiovisuellen Medientypen können DCR-Dateien auch SWF-Dateien enthalten und sogar Inhalte aus Datenbanken darstellen.
In easescreen können Sie beliebige *.dcr-Dateien einbinden, deren Spieldauer bestimmen und deren angebotene Interaktivität nutzen.

Digital Signage
Bei Digital Signage handelt es sich um die "Branche der digitalen Werbeplakate". Der Content kann beliebig gestaltet werden und ist oftmals auch von Benutzerinteraktionen abhängig.

Dongle
Unter anderem können easescreen POVs mit einem Dongle lizenziert sein. In dem Fall handelt sich hierbei um (kleine) USB-Sticks, die während des Betriebes am POV angesteckt sein müssen.

E-Sign
Die Spezialaufgabe dieser easescreen Software liegt im Einsatz von digitalen Türschilden, Anzeigetafeln sowie digitalen Wegweisern. Die Dateneingabe und Datenerfassung kann, nebst Datenbankenschnittstellen (z.B. zu einem Exchange-Server), auch auf webbasierten Eingabemasken, welche die Verwaltung von Räumen und Ressourcen ermöglichen, basieren. Die am E-Sign-Server gesammelten Daten werden von den POV-Clients übernommen und zeitgerecht an den entsprechenden digitalen Übersichtstafeln und dynamischen Türschildern angezeigt.

E-Sign-Server
Beim E-Sign-Server handelt es sich um eine zusätzliche easescreen Komponente, welche Sie bei der Verwaltung von digitalen Türschilder (z. B. Seminarräume in Hotels) und Veranstaltungsspanels (z. B. Kinoeingangsbereich) unterstützt.

Excel
Bei Excel handelt es sich um ein Tabellenkalkulationsprogramm der Firma Microsoft.
Aus E-Sign können Reports (=Berichte) als Excel-Tabellen (=Excel-Sheets) generiert werden.
Mit dem easescreen Ereignis Daten-Quelle können CSV-Dateien, welche in einem Tabellenkalkulationsprogamm, somit auch in Excel, erstellt wurden, in easescreen, zur dynamischen Datenverarbeitung eingebunden werden.

Exchange Server
Der Exchange Server ist ein Groupware- und Nachrichtensystem der Firma Microsoft. Die Ressourcen-Kalender von einem Exchange Server können in easescreen E-Sign importiert werden.

FAE
FAE ist ein spezielles easescreen-Dateiformat, welches ein Präsentations-Ereignis-Archiv enthält.
In einer *.fae-Datei können Sie ein beliebiges easescreen Präsentations-Ereignis, inklusive aller in ihm enthaltenen Multimediadateien, speichern und an beliebiger Stelle wieder einbinden.

FAG
FAG ist ein spezielles easescreen-Dateiformat, welches ein Präsentations-Gesamtplan-Archiv enthält.
Mit einer *.fag-Datei können Sie den gesamten Kalenderspielplan eines POVs, inklusive aller in ihm enthaltenen Multimediadateien als Sicherung speichern oder auch auf einen beliebigen POV portieren.

Farb-Subtraktion
Die Farb-Subtraktion basiert auf den drei Grundfarben blaugrün (engl. cyan), purpurrot (engl. magenta) und gelb (engl. yellow). Oftmals, so zum Beispiel bei Druckverfahren, spricht man in dem Kontext von einem CMY-System. In einem solchen System können weitere Farben dargestellt werden, indem Filter Farbanteile absorbieren ("subtrahieren"). Cyan-Filter unterdrücken rote, Magenta-Filter grüne und Yellow-Filter blaue Bereiche.
In easescreen kann man in einem Layout-Bildschirm (im Unterpunkt Farbmischungseffekte) Farb-Subtraktion anwenden. Ferner bietet easescreen dort im Screen-Manager auch die Möglichkeit invertierte Farb-Subtraktion anzuwenden. Hierbei verstärken Cyan-Filter rote, Magenta-Filter grüne und Yellow-Filter blaue Farbanteile.

FAS
FAS ist ein spezielles easescreen-Dateiformat, ähnlich dem FAG. In einer *.fas-Datei können Sie allerdings jeweils nur einen Präsentations-Tagesplan inklusiver aller nötigen Dateien, jedoch keine über einen Tag hinausgehende Spielpläne speichern.

FCD
Bei FCD handelt es sich um ein spezielles easescreen-Dateiformat. Es ermöglicht Ihnen ein CD-Archiv mit Mediendateien zu erstellen.

FCO
Bei FCO handelt es sich um ein spezielles easescreen-Dateiformat. Es ermöglicht Ihnen ein CD-Archiv mit den Spielplänen zu erstellen. Im Gegensatz zu der FCD werden bei der FCO die referenzierten Mediendateien nicht mitgespeichert.

Feed
Feed steht in der Regel für RSS-Feed. Siehe RSS.

FFT
Hierbei handelt es sich um ein Dateiformat von easescreen. FFT-Dateien sind MHT-Dateien, die um Platzhalter erweitert sind, welche von easescreen mit Zeichenketten gefüllt werden.
Das Ereignis easescreen Vorlage arbeitet mit diesen FFT-Dateien.

Firewall
Der Begriff Firewall bezeichnet einerseits eine Software, die auf den Verbindungsrechnern zwischen Internet und Intranet läuft. Sie dient dazu, unerwünschte Zugriffe von außen auf Geräte im Intranetz zu verhindern. Sie kann, bei richtiger Handhabung, vor dem unerlaubten Zugriff auf interne Daten und Ressourcen schützen. Bei entsprechender Konfiguration kann sie auch dazu genutzt werden, URLs durch Regeln oder Listen vom Aufruf auszuschließen, wenn diese z. B. nicht für Minderjährige geeignet sind. Hauptsächlich entscheidet eine Firewall an Hand der in einem Datenpaket enthaltenen Informationen über Quell- und Zieladresse sowie Anschluss, ob dieses Paket passieren darf oder ob abgewiesen wird.

Mit der Firewall können andererseits auch eigene Geräte im Netzwerk bezeichnet werden, welche dazu dienen die Netzwerksicherheit zu erhöhen. Zu diesem Zweck unterbinden Firewalls unbekannte oder unerwünschte Verbindungen. Die Firewall verhindert, dass Datenpakete, die gar für das interne Netzwerk bestimmt sind, dieses belasten und genauso kann verhindert werden, dass Pakete des Intranets in das Internet gelangen.

Je nachdem wie die IT-Landschaft, in der Sie easescreen einsetzen, aufgebaut ist, müssen Sie Ihren Netzwerk- oder PC-Administrator darauf hinweisen, dass Sie easescreen benutzen, damit dieser bei der Konfiguration der Firewalls hierauf entsprechend Rücksicht nimmt, sodass alle für Ihre Zwecke notwendigen easescreen-Verbindungen einwandfrei funktionieren.

Flash
Siehe SWF.

FlashVars
Hierbei handelt es sich um Variablen, die zur Kommunikation mit Flash-Files (s. SWF) dienen. Im easescreen Screen-Manager steht Ihnen eine Maske zur Verfügung, die es Ihnen ermöglicht die Variablen der in easescreen eingebundenen Flash-Files zu setzen (befüllen).

FPE
FPE ist ein Format zur Speicherung von easescreen Präsentationsereignissen. In einer FPE-Datei werden lediglich die Spielzeiten und die Verweise auf die abzuspielenden Multimedainhalte gespeichert. Wenn Sie die dazugehörenden Multimediadateien mitspeichern wollen, dann sollten Sie das entsprechende Archiv-Format (FAE) verwenden.

FPG
Mit einer easescreen FPG-Datei nehmen Sie eine Komplettsicherung eines gesamten POV-Kalenders (Standard-Ablaufplan, Standard-Wochenablaufplan und aller vorhandenen Tagespläne) vor. Im Gegensatz zum FAG-Format werden beim FPG-Format die dazugehörenden Mediendateien nicht mitgesichert.

Frame
Frame ist die Bezeichnung für Einzelbilder in Filmen und Animationen. In easescreen kann man Filmsequenzen auf das Bild genau von einem selbst bestimmten Frame bis zu einem darauffolgenden selbst bestimmten Frame abspielen lassen. Ferner ist es in easescreen möglich, mehrere gleiche Filme Frame-synchron abspielen zu lassen.

FSA
Bei *.fsa-Files handelt es sich um System-Beschreibungs-Dateien, die in easescreen zum Austausch von Hardware-Konfigurationen verwendet werden können.

GIF
GIF steht für Graphics (File) Interchange Format. Ab und zu sieht man noch die frühere Schreibweise GIFF.
Es handelt sich um ein Grafikformat mit verlustfreier Komprimierung für Bilder mit geringer Farbtiefe, d. h. bis maximal 256 verschiedene Farben pro Einzelbild. In GIF-Dateien können mehrere Einzelbilder in einer Datei abgespeichert werden, die dann vom POV als Animationen dargestellt werden können.

hardware.ini
Bei einer Datei mit der Dateiendung ".ini" handelt es sich um eine Konfigurationsdatei. "ini" steht dabei für Initialisierung. Im Prinzip ist die INI-Datei nur ein normales Textfile, welches bestimmte Einstellungen für das System festlegt. Damit das System dieses Textfile ordnungsgemäß interpretieren kann, unterliegt der Textaufbau einer bestimmten Struktur.
Bei der hardware.ini handelt es sich um eine wichtige Konfigurationsdatei des Systems. Diese Datei befindet sich, bei einer Standardinstallation unter C:\FeldTech. In der hardware.ini wird spezifiziert wie diese easescreen Komponenten mit den Schnittstellen (z. B. TV-Karte, Steuerungseingänge, RFID-Lesegeräte u.v.m.) kommunizieren sollen. Die Anpassung der hardware.ini spielt somit eine zentrale Rolle bei der Installation und Konfiguration eines optimal eingestellten (sprich an die Bedürfnisse angepassten) Systems. Das Editieren der hardware.ini ist in der Regel nur bei Neuinstallationen oder Hardwareänderungen am System notwendig.

HTML
HTML steht für hypertext markup language. Es handelt sich hierbei um eine textuelle Beschreibungssprache zur Strukturierung und Auszeichnung der Inhalte (Texte, Tabellen, Rahmen, ...) dieser Seiten. "Klassische Internetseiten" sind in HTML formatiert und werden als Dateien mit der Endung .htm oder .html gespeichert. Gespeicherte HTML-Dateien können in easescreen mit dem Ereignis Web-Archiv-HTML eingebunden und am POV dargestellt werden.

Icon
Bei Icons handelt sich um Symbole, welche mit bestimmten Funktionalitäten verbunden sind. Die Piktogramme sind so gewählt, dass Ihre Erscheinungsbilder Ihnen intuitiv vorgeben, mit welchen Aktionen diese entsprechenden Knöpfe und Schalter verknüpft sind.

ID
ID steht für das englische Wort Identifier. Es handelt sich hierbei um eine eindeutige Zeichenkette, um einen Eintrag von anderen Einträgen in einer Datenbank eindeutig zu unterscheiden.
E-Sign erteilt beim Anlegen jeder Ressource eine einmalige ID, sodass garantiert werden kann, dass es, z.B. bei der Umbenennung von Räumen, nie intern zu Verwechslungen kommen kann.

INI
Bei INI-Dateien handelt es sich um Initialisierungsdateien. Bei diesen handelt es sich hierbei um einfache Textfiles, welche mit der Dateiendung .ini enden.
In diesen werden Einstellungen festgelegt, welche bei der Initialisierung des Programmes geladen werden. In easescreen ist dies z.B. die Information, dass bestimmte angeschlossene Darstellungsgeräte in einer Collage nicht horizontal, sondern in eine bestimme Richtung gedreht, angeordnet sind.

IP-Adresse
IP-Adresse (Internet Protokoll-Adresse) ist nach IP Version 4 eine Nummer aus vier Oktetten, die zur eindeutigen Identifizierung eines Internet-Teilnehmers notwendig ist. Die Internet-Server erhalten eine fest zugeordnete IP-Adresse, sie können sowohl mit der IP-Adresse als auch mit Ihrem vom DNS verwalteten „sprechenden" Namen (URL) gefunden werden. Beispiel einer IP-Adresse: 127.215.205.156

Job
Mit Job bezeichnen wir einen Auftrag, der vom Management-Server (MMS) durchgeführt wird. Es kann sich hierbei um vom System initiierte Aufträge (Beispiel: periodische Prüfung der Verbindungen zu den Clients) oder um vom Benutzer initiierte Jobs (Beispiel: Übertragung einer Softwareversion zu einem Client) handeln.

JPEG
JPEG steht für Gremium Joint Photographic Experts Group. JPEG schlägt verschiedene verlustbehaftete und verlustfreie Komprimierungs- und Kodierungsmethoden für digitale Bilder vor. Manchmal wird in JPEG das E weggelassen und man spricht nur von JPG. JPEG Dateien werden, wie alle anderen Bildformate auch, von easescreen unterstützt.

Ken-Burns-Effekt
Wird von einem unbewegten (also stillen) Bild nur ein Teilbereich angezeigt und dieses rechteckige "Ausschnittsfenster" dann verschoben (=über das Bild gezogen) oder/und vergrößert, respektive verkleinert, dann spricht man vom Ken-Burns-Effekt. Dieser beeindruckende Effekt kann in easescreen unter Anwendung des Bewegungspfades nachgebildet werden.

Log
Log steht für Log-File. In easescreen werden Fehler- und Warnungsmeldungen an den einzelnen Geräten in Protokolldateien gespeichert. In easescreen können diese Dateien (Logs) nicht nur mit einem Editor eingesehen werden, sondern auch mittels dem Screen-Manager in aufbereiteter Form zur Verwaltung eingesetzt werden.

Management-Server
Der easescreen Management-Server stellt eine spezielle Komponente dar, die zur Unterstützung von Kunden mit vielen POV-Clients und/oder hohen Datendurchsätzen bezüglich der Präsentationsinhalte (Content) gedacht ist. Bei diesem Konzept erfolgt die Übertragung zu den POV-Clients nicht direkt von den Screen-Manager-PCs, sondern über den zwischen geschalteten Management-Server, was zu erheblichen Performancesteigerungen führt. Ferner kann der MMS natürlich eigenständig die Übertragung von neuen und veränderten Dateien starten. Abgekürzt nennen wir den Management-Server auch MMS.

MHT
Steht für MHTML, was wiederum für MIME HTML steht.
Dateien mit dem .mht Suffix binden alle Inhalte, die typischerweise in Webseiten im HTML-Code von extern verlinkt werden, direkt in eine einzige Datei ein.
In easescreen können solche als in eine komplette (Archiv-)Einheit gepackte Dateien mit dem Ereignis WEB-ARCHIV-HTML eingebunden werden.
Der Aufbau von FFT-Dateien ist jenem von MIME HTML-Dateien gleich.

MHTML
Siehe MHT.

MIME HTML
Siehe MHT.

MMS
Siehe Management-Server.

MOV
MOV ist eine Dateiendung für das Containerformat von QuickTime, der Multimedia-Architektur von Apple. Da es sich um ein Containerformat handelt, kann eine *.mov Datei mehrere Informationsquellen, so z. B. Bild und Ton gleichzeitig in einer Datei abspeichern.
Sofern am POV der Quicktime Player installiert ist, können *.mov Dateien in easescreen eingebunden werden.

MP4
Siehe MPEG-4.

MPEG-4
MPEG steht für Moving Picture Experts Group. Beim MPEG-4-Videokomprimierungsstandard handelt es sich um eine gegenüber dem MPEG-2 deutlich stärkere Videokompression. Manchmal wird für MPEG-4 nur kurz MP4 geschrieben.

Newsticker
Der Newsticker ist die Bezeichnung für ein Laufband (bewegte Textzeile mit oder ohne Bilder und dynamischen Variablen) zur Anzeige von Meldungen (im Allgemeinen kurze Nachrichten). Das zugehörige easescreen Ereignis heißt Text-Newsticker.
Dieses Element ist nicht mit dem Ereignis RSS-Newsticker zu verwechseln.

OLE
OLE steht für Object Linking and Embedding. Es handelt sich hierbei um ein von Microsoft entwickeltes System (Protokoll), welches das Zusammenspiel von Objekten in unterschiedlichen Applikationen ermöglicht. In easescreen können OLE-Objekte eingebettet werden.

Parser
Ein Parser ist ein Stück Software (Computerprogramm oder Teil eines Computerprogrammes), welches strukturierte zusammenhängende Zeichenketten (so z.B. XML-Dateien) durchläuft, um diese auf bestimmte Inhalte zu prüfen oder/und zu filtern oder/und weiterzuverarbeiten.

Passives FTP
FTP steht hierbei für File Transfer Protocol. Beim FTP handelt sich um ein Dateiübertragungsverfahren für TCP/IP-Netzwerke, in welche easescreen-Produkte normalerweise eingebunden sind. Falls dieses Netzwerk kein aktives FTP (Active Mode) zulässt, muss passives FTP (Passive Mode) eingesetzt werden. Dies ist dann der Fall, wenn der Client für den Server nicht erreichbar ist. Ein Grund hierfür könnte eine vor den Screen-Manager-PC geschaltete, dementsprechende konfigurierte, Firewall sein.

Photoshop
Photoshop ist ein Bildbearbeitungsprogramm des Herstellers Adobe Systems. In easescreen werden oftmals Bilddateien eingesetzt, welche im Vorhinein in Photoshop erstellt oder (nach)bearbeitet wurden. In Photoshop erstellte Bilder mit α-Masken können in easescreen eingesetzt werden.

Pixel
Die einzelnen Bildbereiche der POV-Anzeigen werden, wie sonst auch üblich, da es sich dabei um die kleinste Anzeigeeinheit handelt, im Screen-Manager in Bildschirmpixel angegeben.
Somit sind auch etliche Formatierungsangaben (Ränder, Schlagschatten, Zeilenabstände, ...), die der Benutzer im Screen-Manager durchführen kann, in Bildschirmpixel festzulegen.

PNG
PNG steht für Portable Network Graphics. Es handelt sich dabei um ein Grafikformat für Rastergrafiken mit verlustfreier Bildkompression. In PNG-Grafiken können Transparenzen im Alpha-Kanal angegeben sein. Diese Transparenzen kann man am POV darstellen, indem man im Screen-Manager die Anweisung gibt, die eingebettete Bildtransparenz darzustellen.

POI
POI steht für Point Of Interest und heißt wörtlich übersetzt „Ort von Interesse“. Es handelt sich hierbei um einen Begriff aus dem Marketing, der Verkaufspunkte, welche für den Vertrieb von besonderer Bedeutung sind, kennzeichnet. Je nach e-Marketing Konzept kommen an solchen POIs oftmals elektronische Kiosksysteme oder digitale Werbeplakate zum Einsatz.

POP
POP steht für Point Of Purchase und bedeutet dasselbe wie POS.

Port
Ein Port ist die Bezeichnung einer Schnittstelle (oder Teil einer Adresse), die einem Server im Internet zu erkennen gibt, welcher Internetdienst für eine ankommende Nachricht genutzt werden muss. So haben die verschiedenen Dienste bzw. deren Protokolle unterschiedliche Anschlüsse: FTP 20 und 21, HTTP 80, usw.
easescreen verwendet standardmäßig die Ports 80 (HTTP-Zugang) 19000 (MMS), 20000 (POV) und 20001 (POV). Der Standardport für E-Sign ist 28888.
Bildlich gesehen ist die IP-Adresse die Hausnummer, der Anschluss die Raumnummer.

POS
Die Abkürzung POS stammt aus dem Marketing und steht für Point Of Sale. Hiermit ist ein Verkaufsort gemeint, an dem Kunden eintreffen um Waren zu kaufen.

POV
Der POV, auch POV-Client genannt, ist ein Darstellungsgerät für Bild und/oder Ton, das sich an einem beliebigen Präsentationsort befindet. Je nach Lizenz und Installation können unterschiedliche Multimedia-Inhalte in den unterschiedlichsten Varianten dargestellt werden. Die Bedienung erfolgt über den Screen-Manager.
Der POV oder Point of Visualization Client bezeichnet also ein Gerät, welches meistens aus einem Rechner mit einem oder mehreren Bildschirmen besteht, der vor Ort für die Anzeige von Präsentationen zuständig ist.
Beispiel: Ein Handelsunternehmen, das mehrere Filialen betreibt, zeigt in jedem Geschäftslokal digitale Werbung. In jeder seiner Filialen ist dann ein eigener PC, eben ein Rechner mit einer POV-Client-Software, für die Anzeige der Präsentationen vorhanden. Zur Verwaltung der Werbeinhalte ist jedes Publikumsdisplay vom Screen-Manager aus erreichbar. Sofern Sie E-Sign-Server in Ihrem System eingebunden haben, kann es sich bei den Anzeigen um digitale Türschilder oder Boards handeln.

An einem POV können mehrere Bildschirme hängen. Mehrere Bildschirme können ein zusammenhängendes Bild darstellen und bilden dann als Einheit eine Anzeige oder können einzelne unterschiedliche Anzeigen mit unterschiedlichen Inhalten darstellen.

Zum Teil können Inhalte eines POVs auch über ein Web-Interface bearbeitet werden.

povclient.ini
Bei der povclient.ini Datei handelt es sich um eine INI-Datei zur Konfiguration der POV-Client-Einstellungen, wie z. B.
- den Verbindungsdaten zum E-Sign-Server
- der Festlegung der Ablageorte der Spielpläne und Log-Files
- des Mauszeigerverhaltens
- der Restart- und Rebootzeiten
- ...
Hinweis: Bei einer Standardinstallation befindet sich die povclient.ini unter C:\FeldTech.

Produkt-Key
Zur Aktivierung jedes einzelnen easescreen POV-Clients wird ein Produktschlüssel (engl. product-key) benötigt.
Es handelt sich hierbei um eine Zeichenfolge, welche Sie beim Kauf Ihrer Software mitbekommen haben.

Proxy
Der Proxy (engl.: Vollmacht) ist eine Software, die auf Rechnern an der Schnittstelle von Internet und Intranet oder auch beim ISP (Internet Service Provider) installiert ist. Sie dient u.a. dazu, einmal aufgerufene Dateien in einem Cache zwischenzuspeichern, um bei einem weiteren Aufruf diese schneller bereitzustellen. Zusätzlich wird dadurch das Datenvolumen auf den Backbones des Internet vermindert.

Remote-Adresse
Bei einer Remote-Adresse handelt es sich um die Inter- oder Intranet Adresse für Fernzugriffe. In easescreen werden Fernzugriffe für das Ereignis Remote Desktop gebraucht.

Remote-Desktop
Hierbei handelt es sich um Fernzugriffe von einem anderen PC. Hierzu muss zusätzlich die Drittsoftware VNC installiert sein. Dann können Sie in beliebigen Bereichen an easescreen-Bildschirmen aktuelle PC-Desktops darstellen.

RSS
Das Akronym RSS steht für ein im Internet sehr gebräuchliches Nachrichtenformat. In easescreen ist das RSS-Newsticker-Ereignis dem Text-Newsticker Ereignis ähnlich. Allerdings müssen die RSS-Nachrichten nicht von Ihnen geschrieben werden. Denn mit dem RSS-Newsticker Ereignis können Sie aktuelle Headlines direkt von einem Server Ihrer Wahl, z. B. einem Nachrichtenanbieter aus dem Internet, importieren. Nachrichten im RSS-Format bezeichnet man auch als RSS-Feed (abgeleitet von dem englischen Verb to feed – füttern, einspeisen, zuführen). Es handelt sich, vereinfacht gesagt, also um einen, meist von einem Drittanbieter zur Verfügung gestellten, i.d.R. fortwährend von diesem aktualisierten, Newsticker.

RTF
RTF steht für Rich-Text-Format und ist ein Dateiformat (Dokumentenformat) für formatierte Texte, das von Microsoft eingeführt wurde.
Der Quelltext eines RTF-formatierten Textes besteht aus dem unformatierten Text, erweitert um RTF-Kontroll-Wörter und RTF-Kontroll-Symbolen, die direkt im Text die gewünschten Formatierungen angeben.
Beispiel einer solchen Formatierung:
In diesem Satz sollen {\b die letzten sieben Wörter fett dargestellt werden}.
Hierbei gibt der Code \b vor, dass der durch die geschweiften Klammern {} abgegrenzte Bereich (=Kontrollblock) fett dargestellt werden soll.
In der den easescreen Crystal-Versionen haben die Screen-Manager-Anwender die Möglichkeit, Newstickertexte mittels RTF zu formatieren.
Für häufig vorkommende Formatierungen (fett, kursiv, Farbe u.s.w.) stehen Ihnen im Screen-Manager hierzu natürlich intuitiv zu bedienende Schaltflächen zur Verfügung.

Screen-Manager
Mit dem Screen-Manager von easescreen führen Sie die zeitliche (sekundengenaue Kalenderplanung) und inhaltliche (was unter welchen Bedingungen an den Ausgabeschirmen passieren soll) Steuerung Ihrer Präsentationen an den POV-PCs (Point of Visualization) durch.

screens.ini
Die screens.ini ist neben der hardware.ini eine weitere Konfigurationsdatei, die an jedem POV-Client vorhanden ist und in der Parameter der Anzeige, insbesondere die Unter-Ebenen (Sub-Layer) festgelegt werden.

SM
Siehe Screen-Manager.

SOCKS
Socks ist eine Abkürzung für "SOCKetS". Bei SOCKS handelt es sich um ein Internet-Protokoll, das den Transfer der Pakete über einen Proxy-Server überwacht. Bei diesem Verbindungskonzept verbinden Clients, hinter einer Firewall, sich über einen vorhandenen SOCKS-Proxy-Server zu den gewünschten Clients im Internet. Dieser SOCKS-Proxy-Server überprüft die Berechtigung anfragender Clients und leitet berechtigte Anfragen an die entsprechenden Server weiter.

Kennzeichnend für SOCKS ist, dass es die Authentifizierung eines Benutzers erlaubt. Das SOCKS-Protokoll erlaubt es Client-Server-Anwendungen, protokollunabhängig und transparent die Dienste eines Proxy-Servers zu nutzen. easescreen unterstützt das Socks-4-Protokoll (Typ 4 und Typ 4A) sowie das Socks-5-Protokoll.

Standardwert
Mit Standardwert (manchmal auch Default-Wert) bezeichnen wir in easescreen Voreinstellungswerte für veränderbare Variablen, die entweder bei der Installation oder in späterer Folge vom Benutzer festgelegt wurden.

Stream
Ein Stream kann in easescreen für einen Video- oder Audiostream stehen. Es handelt sich hierbei um von andernorts (meist von einer fremden Netzadresse) empfangene Ton- und/oder bewegte Bilddaten. Den Vorgang des Empfangens (von einem anderen Ort) und dem gleichzeitigen Wiedergeben der Daten bezeichnet man auch noch als Livestream.

SWF
Die Dateiendung SWF stand ursprünglich für ShockWave Flash. Da es in der Praxis zu Verwechslungen mit Shockwave-Dateien (*.dcr Dateien, die mit dem Adobe Director erstellt wurden) kam, sagt man heutzutage, dass SWF für Small Web Form steht. Manchmal wird auch umgangssprachlich einfach nur von Flash-Dateien gesprochen.
SWF-Dateien können Multimedia, Vektorgrafiken und ActionScripts enthalten. Die mehr oder weniger komplexen Animationen bieten oftmals Benutzerinteraktionen an.
In easescreen können Sie beliebige *.swf-Dateien einbinden, deren Spieldauer bestimmen und deren Interaktivität nutzen.

Template
Das englische Wort Template bedeutet Schablone. In easescreen können MHT-Templates als easescreen Vorlagen eingesetzt werden.

In easescreen E-Sign werden die, oftmals in der Coorperate Identiy des Endkunden, professionellen Vorlagen für digitale Türschilder (doorsings) und dynamische Übersichtspanele (boards) in als in XSLT programmierte Muster abgelegt. In diesem Zusammenhang sprechen wir auch von Templates.

third-party
Third-party bedeutet in unserem Fall Drittanbieter. Bei third-party Software handelt es sich also schlichtweg um die Software eines anderen Anbieters und somit nicht um Software der Firma FeldTech. Der easescreen POV-Client greift in mehreren Fällen auf zusätzliche Softwareprodukte zurück. Beispiele hierfür sind u. a. die Software eines Fremdherstellers zur Bedienung von Infrarot Schnittstellen oder der Microsoft PowerPoint Viewer zum Darstellen von PowerPoint Folien.

timecode
Timecode ist ein gängiges Format zur "Beschriftung" der einzelnen Frames in bewegtem Bildmaterial.
Im easescreen Screen-Manager können Sie beim Ereignis Video und beim Ereignis Apple Quicktime-Film, den anzuzeigenden Filmbereich unter Verwendung von Timecodes zuschneiden.
Ein Timecode wird hierbei in der Form mm:ss.ff angegeben, wobei mm für Minuten, ss für Sekunden und ff für die einzelnen Frames steht.

Touchscreen
Bei einem Touchscreen handelt es sich um einen Bildschirm, mit dem man durch Berühren interagieren kann. Bei easescreen können Touchscreens an den POVs eingesetzt werden und den Betrachtern, durch Berühren der Bildschirme, die Bedienung von interaktiven Ereignissen vor Ort ermöglichen. Klassische Anwendungen sind hierbei Wegleitsysteme oder Verkaufsregalsysteme.

Transparenz
easescreen kann mit transparenten (="durchsichtigen") Farben umgehen. Alle Elemente, die "unterhalb" dem Element mit der als transparent definierten Farbe liegen, scheinen an genau jenen Stellen durch, wo im "obenliegenden" Element (z.B. ein Ereignis) diese transparente Farbe vorkommt. Wenn Sie PNG-Grafiken benutzen, können Sie sogar mehr als nur eine Transparenzfarbe festlegen.

Ferner kann easescreen auch mit Transparenzbereichen (α-Masken/Mattes) umgehen. Hier kann man sich Transparenz als einen Wert vorstellen, der angibt wie "deckend" der äußere/obere Bereich ist.
Transparenzmasken werden in easescreen gerne dazu verwendet nicht-rechteckige Bereiche (Formen, wie zum Beispiel Wolken) zu handhaben.
Siehe auch: α-Kanal und α-Maske.

UI
UI steht für den englischen Begriff User-Interface. In den easescreen Handbüchern verwenden wir den Ausdruck UI im Allgemeinen im Zusammenhang mit den Auswahlmöglichkeiten (Knöpfe, Regler, ...), die den easescreen Benutzern in der Software zur Verfügung stehen.

URL
Die URL (Uniform Resource Locator) ist die eindeutige Bezeichnung eines Internet-Servers, eines darauf gespeicherten Dokumentes oder einer anderen Ressource des Internets. Sie bildet sich aus einem Ressourcen-Typ, in der Regel ein Protokoll der Internetdienste, einem Doppelpunkt, eventuell einer Zeichenfolge für die Kennzeichnung der Verwendung eines URL-Schemas, "//", dem Hostnamen, eventuell einer Sub-Domain, der Domain und der gTLD (global Top Level Domain), jeweils getrennt durch Dots (Punkte), z. B. http://www.easescreen.com/de/produkte/was-bieten-wir-ihnen.html. In easescreen werden dynamische Inhalte, z.B. RSS-Feeds, typischerweise mittels deren URL in die Anzeige am POV eingebunden.

VLC
Beim VLC media player handelt es sich um eine Drittsoftware, die nicht Teil von easescreen ist, aber am POV-Clients zum Einsatz kommen kann.
Der VLC media player (anfänglich VideoLAN Client) ist ein portabler, freier Media-Player, der unterschiedliche Streaming-Protokolle unterstützt. Der Vorteil von VLC gegenüber anderen Programmen ist, dass er nahezu jedes Format und jede Datei abspielt.

VNC
Bei VNC handelt es sich um eine Drittsoftware, die in easescreen eingebunden werden kann.
Die VNC (Virtual Network Computing) Software bietet hierbei die Funktionalität an, über das Netzwerk den Bildschirminhalt eines anderen PCs darzustellen. Voraussetzung dabei ist, dass auf dem entfernten Rechner, dessen Desktop sozusagen hergebeamt werden soll, ein sogenannter VNC-Server läuft.

VOB
VOB steht für Video Object. Es handelt sich hierbei um ein Dateiformat von DVD-Video. Sofern CCCP am Player-POV installiert ist, können unter easescreen VOB Videos eingebunden werden.

Web-Interface
Das easescreen Produkt Web-Interface ermöglicht es, Buchungseinträge ganz einfach und schnell, in einem Web-Browser vorzunehmen, ohne dass die Kalendereinträge im mächtigeren Screen-Manager geöffnet werden müssen.

XML
XML ist das Akronym für Extensible Markup Language. Eine XML-Datei ist eine Textdatei, in der die Daten in einer bestimmten organisatorisch logischen Form vorliegen. Die Einhaltung der XML-Spezifikation garantiert eine einfache und fehlerfreie digitale Weiterverarbeitung der in Strukturelementen (XML-Elementen) eingebetteten Daten. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass XML-Dateien für Menschen lesbar sind. Beispiele für Strukturelemente in easescreen Kalendern sind z.B.: <Date> oder <Length>.
Beim easescreen Ereignis Daten-Quelle besteht die Möglichkeit, alle Inhalte für dieses Ereignis mittels einer XML-Datei zu steuern.

XPath
XPath ist eine vom World Wide Web Consortium (W3C) genormte Abfragesprache für XML-Dokumente. XML-Dateien, die in easescreen Daten-Quellen Ereignissen Verwendung finden, werden von easescreen mit XPath transformiert, um dann bestimmte Elemente, die im UI zur Verwendung kommen, zur Anzeige und Auswahl zu bringen.

XSL
Das Akronym XSL steht für Extensible Stylesheet Language. Diese Sprachgruppe wird zur Definition von Layouts in XML-Dokumenten verwendet.
In easescreen E-Sign wird die Untersprache XSLT (=XSL-Transformations) für die Gestaltung der anzuzeigenden (Web-)Seiten an den Doorsigns und Boards verwendet.